Josef – sein Namenstag am 19. März

Staute des Heiligen Josef

In St. Martin schaut die Statue des Heiligen Josefs auf die Gemeinde
herunter. So richtig gewürdigt hat man den Mann in der Kunstgeschichte
eher selten. Häufig war Josef der etwas langweilige Teil der „heiligen
Familie“ , meist hinter Jesus und Maria , als ältlicher Breikocher, als
dienender Nährvater ohne eigenes Profil. Unser Hauerzer Josef hat den
Hobel in der Hand, die Säge abgesetzt. Vielleicht redet er gerade mit
Jesus. Sein Sohn war bis zu dessen 30. Lebensjahr sein „Azubi“,
unauffällig im Betrieb seines Vaters als Holzhandwerker tätig. Jesus ist
der einzige Handwerker, der eine Weltreligion stifete. Buddha war ein
Fürstensohn, Mohammmed ein Kaufmann. Josef hat seinem Lehrling bestimmt
ein Gespür und den Einsatz für alles Lebendige mitgegeben und ihn durch
die Arbeit mit dem lebendigen Werkstoff Holz geprägt. Die Schreiner und
Zimmerleute feiern am Josefstag eine starke, beeindruckende Persönlichkeit.

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