Mit dem E-bike – Vorstufe zum Rollator?

Mit dem Akku-Bohrschrauber geht es doch auch – die Muskelkraft durch Elektrokraft verstärken.  Also dann doch umsteigen auf E-Bike? Oder bedeutet das die Vorstufe zum Rollator?

Der Antrieb summt ganz leise, wenn gefordert. Kieswege sind kein Problem für die breiten Reifen des Trekking-Modells. Auf den Waldwegen sind die Sinne offen für Gerüche und Geräusche. Also rechtzeitig Platz machen für das von hinten herandröhnende Gülle-Fahrzeug. Gehört der hammerharte Sound einem Massey-Fergusson oder kommt da eine Harley-Davidson ?

Wohin fahren?

Das E-bike nimmt die Angst vor Steigungen und schlechten Wegen. Die Strecke kann nach Lust und Laune ausgedehnt werden. Von Schloss Zeit zielen wir nach Talacker, fahren am Kloster Marienau vorbei, dann über Hueb und Linden nach Baierz und zurück zum Ausgangspunkt. Leider ist die Ausflugsgasstätte samt Biergarten geschlossen. Der Anzeige nach hätte de Akku noch viel Power in Reserve. Erst einer von fünf Balken sind verbraucht.

Wo sind die Wildsauen?

Die Flurnamen sind leicht abzulesen. Die Forstleute sind gründlich: Auf Augenhöhe an Bäumen an Wegkreuzen kann man sich orientieren: Da ist der „Hatzwald“ und die „Sauenlache“ also können die Wildsauen doch nicht weit sein. Zum Glück bleiben sie unsichtbar. Ein langer kräftigerer Zaun hält die Schwarzkittel im Gehege um das Karlistal in Richtung Altmannshofen. Aber ganz kleine Tiere sind in der Luft.

Ein Halt bei den fleißigen Bienen

Drei Bienenstücke am Waldrand, es tut sich was. Ein Imker und seine Frau, sie in Schutzkleidung. ?  Ostrowski schaut nach seinen Drohnen. „Die braucht es für für den nachwuchs meiner Königinnen, Honig produzieren die keinen!“ Ein Absperrgitter hält sie noch von den Königinnen fern.

Drei Völker leben in diesen unscheinbaren Kisten im Zeiler Wald. Farbmarkierungen sind nicht wichtig. „Die sind farbenblind,“ sagt Ostrowski. Heute ist sein Programm das Aufsetzen des Honigraums. Darin ist Platz für Honigwaben. Seine Bienen sind nämlich schon fleißig unterwegs beim Sammeln. Die Reinigungsflüge haben sie schon in den warmen Tagen im Februar gemacht. Nach dem Schwätz ist wieder Zeit fleißig in die Pedale zu treten. Beim nächsten Ausflug vielleicht ins Karlistal?  Akkuladung ist auf den rund zwanzig Kilometern kaum verbraucht. Dennoch wird das Ladegerät angehöngt. Beim nächstzen Ausflug werden mehr Steigungen eingeplant.  

mit Muskelkraft